Auch wenn es dunkel und "ungemütlich" ist, solltest du dich an der frischen Luft bewegen. Es stärkt das Immunsystem und das Herz-Kreislaufsystem. Das
Gute-Laune-Hormon Serotonin, das im Winter auf Sparflamme läuft, wird durch Laufen angekurbelt und zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht!
Was solltest du beachten?
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Stelle schon morgens deine Trainingssachen in den Flur bereit. So fällt ein Start vor die Haustür leichter und die Couch ist nicht so verlockend.
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Denke an das Tragen einer Warnweste oder reflektierender Kleidung. Um
selber mögliche Hindernisse auf dem Weg frühzeitig zu erkennen ist eine Lampe notwendig.
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In einer Trainingsgruppe mit festen Trainingszeiten, wie im Lauftreff, zu laufen hält deine Motivation auch in kalten Zeiten
aufrecht.
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Ein längeres Warm-Up tut deiner Muskulatur gut. Nach 10 Minuten lockerem dynamischen Dehnen und
Einlaufen bist du vor Verletzungen gut geschützt.
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Nutze Mütze / Buff und Handschuhe um einer zu schnellen Auskühlung über Kopf und Hände vorzubeugen. Wenn dein Buff über den Mund gezogen wird, wird die Luft
angewärmt. Denn ab 10 Grad kann der Körper die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend erwärmen.
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Bei allen Erkältungssymptomen unterhalb des Mundes, also bei einem grippalen Infekt oder einer Grippe, gilt ein striktes Laufverbot.
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Deine Winter-Laufstrecke sollte eine ausreichende Beleuchtung bieten und über befestigte Wege gehen. Meide glatte Weg oder schneereiche Wälder. Durch die
Schneelast können Äste abbrechen. Im Zweifelsfall breche deinen Lauf ab.
- Nach dem Lauf ist an das statische Dehnen dran. Das machst du am besten in warmer Umgebung, also drinnen. So schützt du deinen
Körper vor einer schnellen Abkühlung und belastest deine Bänder und Muskeln weniger.
Trinken im Winter - so wichtig wie im Sommer
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Das Thermometer zeigt knapp über null, ein toller Tag für einen längeren Lauf. Aber: Vor dem Lauf an alles gedacht ? Bei vielen fehlt oftmals die Trinkflasche.
Denn: Dein Körper braucht Wasser, egal ob bei 30 Grad im Schatten oder bei 3 Grad
im Winter. Bei kalter und trockner Luft wird die eingeatmete Luft befeuchtet und beim Ausatmen tritt dann ein hoher Flüssigkeitsverlust auf. Diesen kann du regelrecht als Wasserdampf
sehen.
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Im Sommer tropft der Schweiß und die Trinkflasche ist dabei. Im Winter schwitzen wir aber auch, nur unauffällig. Der Schweiß verdunstet sofort und
zusätzlich verlieren wir beim Atmen jede Menge Flüssigkeit, weil kalte Luft extrem trocken ist. So dehydrierst du trotz kühler Temperaturen ohne es zu merken. Deine Beine werden schwer,
deine Herzfrequenz steigt und dein Kopf wird träge. Schon zwei Prozent Flüssigkeitsverlust reichen, um deine Ausdauerleistung deutlich zu senken. Deine Muskulatur arbeitet ineffizienter,
die Regeneration dauert länger und auch die Konzentration leidet.
Die Lösung: Wie im Sommer regelmäßig trinken! Bei langen Läufen ab etwa 75 Minuten alle 20 bis
30 Minuten trinken. Sei es warmer Tee oder eine isotonische Mischung, da du auch im Winter Salz und Elektrolyte verlierst. Und wie im
Sommer eine zweite Flasche im Auto deponieren ist eine gute Idee. Wer ausreichend trinkt läuft entspannter und ist fit bis zum Ende.
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Belohne dich nach deiner Laufrunde oder Nordic Walking-Route! Sei es eine angenehme Dusche oder ein warmes Getränk nach einer tollen Laufrunde.
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Die Stadt Recklinghausen öffnet seit über 10 Jahren das Stadion Hohenhorst donnerstags von 19:00 bis 21:00 Uhr für Läufer und Nordic Walker. Flutlicht-Laufen,
selbst bei Schneefall, ist ein besonderes Erlebnis.
Herangezogene Quelle: Laufkalender 2024 des Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.